Global Organic Textile Standard

Ökologische und soziale Verantwortung mit dem Global Organic Textile Standard

GOTS; Biobaumwolle aus kbA; zertifiziert; Bio; kbA; ökologisch; soziale Verantwortung; Umweltschutz; fair Trade; Bio-Großhandel; Bioprodukte

 

Wir übernehmen Verantwortung; Als Unternehmen ist uns die ökologische und soziale Verantwortung gegenüber unseren Kunden und Lieferanten sehr wichtig, weshalb wir sehr stolz auf diese Zertifizierung sind. Wir setzen damit ein klares Zeichnen beim Thema Nachhaltigkeit! Mit der GOTS-Zertifizierung schließen wir, als deutscher Großhändler, die Lieferkette zum nationalen Markt und machen es somit auch kleineren Einzelhändlern möglich, Produkte aus zertifizierter BIO-Baumwolle national einzukaufen, ohne an große Bestellmengen gebunden zu sein. Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist als weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien ausbiologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und fordert gleichzeitig die Einhaltung von Sozialkriterien. Vor-Ort-Inspektionen und die Zertifizierung von Verarbeitungsbetrieben, Herstellern und Händlern werden von unabhängigen, speziell akkreditierten Prüfinstituten auf der Basis des GOTS-Überwachungssystems durchgeführt. Dies garantiert eine umfassende Sicherheit für GOTS zertifizierte Textilien. Fakten zu (Bio-) Baumwolle; Baumwolle ist extrem beliebt; laut WWF besteht etwa die Hälfte aller Textilien weltweit aus Baumwolle (in der EU etwa 43 Prozent).; Bio-Baumwolle ohne Gentechnik; Der Anbau von genmanipulierten (GM) Baumwollpflanzen ist sehr weit verbreitet. Genmanipulierte Baumwollpflanzen sind resistent gegen bestimmte Schädlinge, Pestizide und/oder widerstandsfähiger gegen bestimmte Umweltbedingungen. Die Nutzung genetisch veränderter Pflanzen geht immer mit Risiken einher! Vom Verlust der genetischen Vielfalt über die unkontrollierbare Ausbreitung und die Bildung von Resistenzen bis zu Abhängigkeiten der Farmer von den Saatgut- und Pestizidherstellern. Im Bio-Anbau sind gentechnisch veränderte Pflanzen verboten.; Biologischer Anbau spart Geld; Im Gegensatz zu konventioneller GM-Baumwolle produziert Bio-Baumwolle Samen, aus denen neue Pflanzen wachsen können. Das erspart den Bauern enorme Kosten für neues Saatgut.; konventionelle Baumwolle ist durstiger; Der Wasserverbrauch beim Anbau von Bio-Baumwolle ist niedriger als bei konventionellen Pflanzen. - Die Böden enthalten aufgrund der im Bio-Anbau üblichen Fruchtfolge (wechselnde Pflanzen) mehr organische Substanz und können mehr Wasser speichern. - Auf Bio-Feldern wird zur Bewässerung häufig Regenwasser aufgefangen und verwendet. Eine Studie aus dem Jahr 2014 kam zum Ergebnis, dass der Wasserverbrauch bei der Produktion von Bio-Baumwolle 91 Prozent geringer ist als bei konventioneller.; Bio-Baumwolle schützt Mensch und Umwelt; Im Bio-Anbau sind chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel verboten. Die Bauern bekämpfen Schädlinge mit traditionellen Methoden und schützen so die Umwelt und die eigene Gesundheit. In der Bio-Landwirtschaft werden auf den Feldern zum einen, wechselnde Kulturpflanzen angebaut (Wechselwirtschaft), was die Zahl der Schädlinge gering hält. Zum anderen werden zwischen und neben die Baumwollpflanzen andere Pflanzen gesetzt, welche für Schädlinge noch attraktiver sind. Zudem sorgt der Verzicht auf synthetische Pestizide dafür, dass auch die natürlichen Feinde der Baumwollschädlinge überleben und bei der Schädlingsbekämpfung helfen. Im Bio-Baumwollanbau kommen die Bauern nicht nur mit weniger giftigen Mitteln in Berührung, sie bekommen in der Regel auch etwas bessere Preise und Löhne. So unterstützt der Anbau von Bio-Baumwolle auch kleinbäuerliche Strukturen und  die Unabhängigkeit der Bauern von den großen Saatgut- und Pestizidkonzernen.; Anteil Bio-Baumwolle (noch) gering; Obwohl die globale Bio-Baumwollproduktion 2018 um rund 10 Prozent stieg, liegt der Anteil von Bio-Baumwolle an der weltweiten Baumwollproduktion noch immer bei unter einem Prozent. Rund 50 Prozent dieser Bio-Baumwolle kommt aus Indien, etwa 20 Prozent aus China und jeweils um die 7 Prozent aus der Türkei und Kirgisistan. Auch unser Kaufverhalten entscheidet darüber, ob der Anteil an Bio-Baumwolle weiter steigt, indem wir nachhaltige Kleidung kaufen. Hier gibt es also noch riesiges Potenzial.; FAZIT; Beim Anbau von Bio-Baumwolle kommt nur traditionelles Saatgut zum Einsatz, Gentechnik ist verboten. Beim Bio-Anbau ist der Wasserverbrauch deutlich geringer. Die Bauern verwenden zur Düngung und zum Pflanzenschutz nur natürliche Methoden anstatt chemisch-synthetischer Mittel und schützen so die Böden, die Artenvielfalt und die Gesundheit der Arbeiter. Und letztendlich ist Bio-Baumwolle auch schonender für die Haut des Konsumenten, der die verarbeitete Baumwolle als Kleidungsstück am Körper trägt.